INTELLilight – die Revolution in der LED Beleuchtung für mobile Arbeitsmaschinen

Die Vorgaben der OEM waren klar und deutlich: ”Wir wollen intelligente Beleuchtung für unsere Maschinen. Es muss einfach sein, die Beleuchtung bei Bedarf in Gruppen einzuteilen. Die Beleuchtung soll Gefahren erkennen und darauf reagieren. Die Lichtstärke soll manuell oder automatisch einstellbar sein und Einstellungen müssen gespeichert werden können. Ausserdem soll die Beleuchtung zuverlässig und für Diebe uninteressant sein.”

Dies war eine Herausforderung, die TYRI gerne angenommen hat. Christian Wadell, Entwicklungsleiter, wurde mit dieser Aufgabe betraut. Heute nach langer Entwicklungszeit und ausgiebigen Tests ist das Produkt fertig und entspricht all dem, was gefordert wurde.

Bezeichnung des neuen Beleuchtungssystemes: INTELLIlight

Nicht nur die Hardware musste entwickelt werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, sondern das gesamte System musste für intelligente Beleuchtung aufgebaut werden. Da es kein derartiges System gibt, hat TYRI seine Kenntnisse und Erfahrungen genutzt, um dieses System selbst aufzubauen. ”Wir mussten unsere eigene Software von Grund auf aufbauen, um eine Kommunikationsplattform für die Beleuchtung zu schaffen. Fahrer von mobilen Arbeitsmaschinen können jetzt einfach die Beleuchtung mittels einer App in Gruppen einteilen und auch umgruppieren. Angebaute Lichtsensoren lassen die Beleuchtung selbst auf externe Situationen agieren, wie beispielsweise auf entgegenkommende Fahrzeuge oder andere Umgebungsbeleuchtung.

Die Basis für INTELLIlight ist eine Wireless Bluetooth Mesh Technologie und die Scheinwerfer kommunizieren in einem geschlossenen Netzwerk miteinander. Keine zusätzlichen Kabel sind für die Installation notwendig. An einer neuen Maschine  kann das elektrische System durch INTELLIlight bedeutend vereinfacht werden.

Die Scheinwerfer kommunizieren miteinander und können über eine App (IOS oder Android) gesteuert werden. Über die App kann die Beleuchtung in Gruppen eingeteilt werden, Umgruppierungen sind ebenfalls möglich. Alle Konfigurationen können gespeichert werden, so dass jeder Fahrer auf seine eigene Einstellung zurückgreifen kann.

” INTELLIlight verbessert die Arbeitsbedingungen der Fahrer beträchtlich. Die Beleuchtung der Maschine kann dem jeweiligen Fahrer angepasst werden. Zudem kann manuell oder automatisch voll gedimmt werden und die Farbtemperatur kann von 2800 K (Halogen-gelb) bis zu 6500 K (kaltweiss) eingestellt werden. Wenn Lichtsensoren mit in das System integriert werden, erhöht sich  der Komfort durch automatischen Dimmen weiter. Dank einer Funkfernsteuerung kann das System aus der Entfernung ein- wie auch ausgeschaltet werden.”

Da jeder Scheinwerfer im INTELLIlight-System mit dem Wireless Mesh Netzwerk verbunden ist, wird jedes Signal an jeden einzelnen Scheinwerfer weitergegeben. Dies macht das System extrem zuverlässig. Falls ein Scheinwerfer ausfällt, funktionieren die anderen trotzdem weiter.

Eine Diebstahlsicherung ist ebenfalls im System integriert. Wenn ein INTELLIlight Scheinwerfer gestohlen wird, funktioniert er an keiner anderen Maschine mehr und wird damit nutzlos.

Da der Markt selbst o. g. Anforderungen an uns stellte, war es für uns sehr wichtig, sowohl OEM als auch Endverbraucher mit in dieses Projekt einzubeziehen. Für dieses Projekt hat TYRI eine Canbus Gateway für die Integration des Systemes beim OEM entwickelt. Eine Anbindung an das Kontrollsystem des Fahrzeuges ermöglicht auch eine grössere Automatisierung der Beleuchtung.

”Wir haben viel positives Feedback erhalten, als das Produkt fertig war. Wir glauben, dass wir jetzt ein Produkt für mobile Arbeitsmaschinen anbieten können, das einzigartig ist. Man möchte glauben, dass die Automotive-Industrie an erster Stelle steht, wenn es um technologische Erneuerungen geht. Aber ich kann ehrlich sagen, dass die Automotive-Industrie, was gewisse Aspekte der Beleuchtung betrifft, viel von unserer Technologie, die wir für mobile Arbeitsmaschinen entwickelt haben, lernen kann, und die wir jetzt mit Stolz vorstellen”, sagt Christian Wadell.

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