TYRIs LED Arbeitsscheinwerfer müssen härtesten Bedingungen standhalten. Um das zu garantieren, werden sie auf Salznebel, Wasser, Staub, extremer Hitze und Kälte in hauseigenen Labors getestet. Anders Johansson, Testingenieur, nimmt Sie mit in seine Labors.

Viele Hersteller von Beleuchtungsprodukten müssen ihre Produkte auswärts testen lassen. Wir haben jedoch unsere eigenen Labors. Ein grosser Vorteil, der viel Zeit spart, sowohl bei der Neuentwicklung von Standardprodukten als auch bei Änderungen an befindlichen Produkten. Gerade bei massgeschneiderten (customized) Lichtlösungen in LED Technik mit klaren Vorgaben lässt uns das sehr schnell agieren.

Vibrationstests

Um sicherzustellen, dass die LED-Arbeitsscheinwerfer allen Vibrationen standhalten, werden die Scheinwerfer in einem Shaker montiert. Der Scheinwerfer wird mittels verschiedener Beschleunigungen und Frequenzen getestet, um sicherzustellen, dass nichts reisst. Auch die Materialien im Scheinwerfer werden im Shaker analysiert, um Resonanzfrequenzen zu identifizieren. “Wenn wir merken, das Material im Scheinwerfer anfängt zu schwingen, wird die Konstruktion eingeschaltet”, sagt Anders.

Salznebeltest

In der Salznebelkammer werden die Scheinwerfer oder Ihre Komponenten mit einer Mischung aus destilliertem Wasser und Salz besprüht, um die Korrosionsbeständigkeit zu testen.
“Bei einem derartigen Test wird weisser Rost sichtbar, der vollkommen harmlos ist. Worauf wir achten müssen, ist Eisenoxid, der die Qualität des Scheinwerfers beeinträchtigt.

Staubtest

Im Bergbau, in der Landwirtschaft und in vielen anderen Umgebungen, wo mobile Arbeitsmaschinen genutzt werden, entsteht Staub. Um sicherzustellen, dass TYRIs LED Arbeitsscheinwerfer extreme Bedingungen aushalten können, müssen sie auf Staub getestet werden. Bei einem Staubtest wird untersucht, wie gut der Scheinwerfer versiegelt ist. Er wird beim Test einem Vakuum ausgesetzt während der Staub verteilt wird.
“Wir arbeiten nach internationalen Richtlinien für Staubtests. Diese Richtlinien beschreiben die Grösse der Staubkörner und den Grad des Vakuums. Besonders praktisch natürlich, wenn man im eigenen Labor testen kann anstatt ein externes Testinstitut zu beauftragen, das oft lange Wartezeiten hat”, erklärt Anders.

Goniophotometer & Spektrometer

Ein wichtiger Teil des Testverfahrens sind die Lichtverteilung und die Eigenschaften des Lichtes. ”In unserem Goniophotometer können wir konkret die Breite und Länge des Lichtstrahles aus verschiedenen Winkeln messen, um eine representative Lichtverteilung zu erhalten. Durch unsere Messungen erhalten wir auch Informationen über den Lichtstrom, die Lichtintensität und den Halbwinkel. Im Spektrometer messen wir die Farbtemperatur des Lichtes sowie die Farbwiedergabe und können dann vergleichen, wie gut wir die Farbwiedergabe der Sonne nachgebildet haben.

Zukünftige Testlabors

“Heute werden unsere Produkte in unserer Klimakammer harten Hitze- und Kältetests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie überall auf der Welt funktionieren. Wir hoffen, dass wir bald Klimatest und Lichtstromtests gleichzeitig machen können, was das Testverfahren verkürzt und uns neue Erkenntnisse bringt. Wir werden dann genau sehen können, wie die Beleuchtung bei extremer Kälte beeinflusst wird bzw. wie sie bei Überhitzung reagiert. Durch die Entwicklung von Intellilight (gesteuert u. a. über eine App) werden auch neue Tests notwendig werden.
Wir wissen bald, welche zusätzlichen Tests für Intellilight notwendig werden, aber wir können jetzt schon sagen, dass es sich um regelmässige Software Tests handelt wird”, sagt Anders.